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Bußgeldkatalog Stand 06/2024

Anhörung & Bußgeldbescheid

Sie sind geblitzt worden und haben ein Schreiben der Bußgeldstelle erhalten? Laut einer Studie sind 56% der Bescheide fehlerhaft. Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten!


Ablauf des Bußgeldverfahrens

Blitzermessung
Blitzermessung
Die Daten der mobilen und stationären Blitzer werden an die zuständige Bußgeldstelle weitergeleitet, die das Bußgeldverfahren einleitet. Doch in der Praxis kommt es häufig zu Messfehlern oder Messdaten werden nicht gespeichert.
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Zeugenbefragung
Zeugenbefragung
Weicht der Geblitzte vom Fahrzeughalter ab und kann nicht zugeordnet werden, müssen die Behörden den Fahrer ermitteln. Denn bei Ordnungswidrigkeiten kann nur der bestraft werden, der auch gefahren ist. (Fahrerhaftung)
Kostenlose Ersteinschätzung
Anhörungsbogen
Anhörungsbogen
Die Anhörung im Bußgeldverfahren gibt den Betroffenen die Möglichkeit das Blitzerfoto einzusehen. Außerdem können sie die Bußgeldstelle auf mögliche Messfehler und Formfehler hinweisen.
Anhörung kostenlos prüfen
Bußgeldbescheid
Bußgeldbescheid
Ein Bußgeldbescheid kündigt die Bußgelder, Punkte und ein Fahrverbot an. Die Betroffenen können bis 14 Tage nach der Zustellung Einspruch einlegen. Ohne Einspruch wird der Bescheid rechtskräftig und die Strafe ist nicht mehr anfechtbar.
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Bußgeldbescheid-Studie

56%
aller Bescheide sind
fehlerhaft (VUT-Studie*)
* Quelle: VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co. KG
Studie mit 14.783 Vorgängen im Zeitraum von April 2007 bis Januar 2013
Diagramm VUT Studie

Mess-, Form- & Prozessfehler

Ablauf Mögliche Fehler Auswirkungen
Blitzermessung
  • Fehlerhafte Kalibrierung
  • Störung durch reflektierende Oberflächen
  • Keine Speicherung der Messdaten
  • Ungenaue Geschwindigkeits- und Rotlichtmessungen
  • Ungültige Messergebnisse
  • Fehlerhafte Fahrzeug-Zuordnung
Zeugenbefragung (Fahrerermittlung)
  • Fehlende oder unzureichende Zeugenaussagen
  • Fehlende Identifikation des Fahrers
  • Widersprüchliche Aussagen
  • Schwierigkeiten bei der Fahrerermittlung
  • Ungenaue Beweisführung
  • Potenzielle Verfahrenseinstellung
Anhörung im Bußgeldverfahren
  • Verspätete Zustellung der Anhörung
  • Unvollständige Informationen
  • Fehlende Möglichkeit zur Stellungnahme
  • Verzögerung im Verfahren
  • Ungerechtfertigte Bußgeldbescheide
  • Rechtsunsicherheit für den Betroffenen
Bußgeldbescheid
  • Formelle Fehler im Bescheid
  • Fehlerhafte Berechnung des Bußgelds
  • Unvollständige oder fehlerhafte Angaben
  • Anfechtbarkeit des Bußgeldbescheids
  • Mögliche Verfahrenseinstellung
  • Rechtsunsicherheit und zusätzliche Kosten
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Laut einer Studie* sind 56% der Messungen fehlerhaft.
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FAQs Einspruch Bußgeldbescheid

Häufige Messfehler bei Blitzern umfassen Messungen außerhalb des gültigen Messbereichs, undeutliche Blitzerfotos, und fehlende oder fehlerhafte Messdaten. Diese Fehler können die Genauigkeit der Geschwindigkeitsmessung beeinträchtigen und einen Einspruch rechtfertigen.

Ja, wenn Sie die Vermutung haben das Messfehler vorliegen oder Angaben im Bescheid falsch sind oder fehlen, können Sie gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einlegen. Es ist empfehlenswert, den Einspruch innerhalb der 14-tägigen Frist nach Erhalt des Bescheids einzulegen. Nach Ablauf der Frist wird der Bescheid rechtskräftig und ist nicht mehr anfechtbar. Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann Ihnen helfen, die Erfolgsaussichten eines Einspruchs zu bewerten.

Nachdem Sie Einspruch eingelegt haben, wird die Bußgeldstelle den Fall prüfen. Sie können zusätzliche Beweise einreichen und auf Messfehler hinweisen. Im besten Fall stellt die Bußgeldstelle das Bußgeldverfahren ein. In seltenen Fällen wird ein Sachverständiger hinzugezogen, um die Messung zu überprüfen. Falls der Einspruch abgelehnt wird, können Sie vor Gericht gehen.

Die Kosten für einen Einspruch können variieren. Die Erstberatung durch eine Kanzlei für Verkehrsrecht, wie bei der Stolle Rechtsanwaltsgesellschaft ist für Sie kostenlos. Sollten Sie die Kanzlei beauftragen, können Kosten für die anwaltliche Vertretung und eventuell anfallende Gerichtskosten entstehen. Eine Rechtsschutzversicherung kann diese Kosten teilweise oder vollständig übernehmen.

Wenn Sie einen Anhörungsbogen erhalten haben, sollten Sie zunächst prüfen, ob die Messung korrekt war. Geben Sie den Verstoß nicht sofort zu. Es kann sinnvoll sein, sich rechtlich beraten zu lassen und den Anhörungsbogen mit Hilfe eines Anwalts zu beantworten, um mögliche Messfehler anzufechten.
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Laut einer Studie* sind 56% der Messungen fehlerhaft.
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