Aktuelles zur Verkehrssicherheit
2. April 2026, 13:32 Uhr | Von: Burcu Bostan
Wegen eines möglichen Sicherheitsrisikos müssen bundesweit rund 80.000 Stellantis-Fahrzeuge zurück in die Werkstatt. Betroffen sind Modelle von Peugeot, Citroën, DS Automobiles, Alfa Romeo, Jeep, Fiat und Opel, bei denen im Motorraum erhöhte Brandgefahr bestehen kann.
Der Rückruf erstreckt sich über zahlreiche Fahrzeuge innerhalb des Stellantis-Konzerns. Betroffen sind Modelle von Peugeot, Citroën, DS Automobiles, Alfa Romeo, Jeep, Fiat und Opel. Insgesamt müssen rund 80.000 Fahrzeuge in Deutschland überprüft werden.
Besonders auffällig: Der Rückruf betrifft gleich mehrere Marken gleichzeitig und zeigt damit, dass es sich um ein konzernübergreifendes technisches Problem handelt. Weltweit summiert sich die Zahl der betroffenen Fahrzeuge auf etwa 700.000 Autos.
Hintergrund des Rückrufs ist eine Schwachstelle im Motorraum. Zwischen dem Benzin-Partikelfilterrohr und dem Riemenantriebsgenerator kann der Abstand zu gering sein.
Kommt Feuchtigkeit ins Spiel, etwa durch Regen oder nasse Fahrbahnverhältnisse, kann Wasser in diesen Bereich eindringen. Im ungünstigsten Fall entsteht ein elektrischer Lichtbogen, der eine starke Hitzeentwicklung verursacht. Diese kann zu einer Überhitzung bis hin zu einem Brand im Motorraum führen.
Betroffene Halter werden in der Regel direkt vom Hersteller kontaktiert. Dennoch empfiehlt es sich, den Rückrufstatus eigenständig über die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts zu prüfen.
Die notwendige Maßnahme wird in der Werkstatt durchgeführt und ist für Fahrzeughalter kostenfrei. Laut Hersteller dauert der Eingriff lediglich etwa 30 Minuten, sollte jedoch nicht hinausgezögert werden.
1 Stellantis ruft rund 80.000 Autos wegen Brandgefahr zurück (zuletzt abgerufen am 02.04.2026)